Als ich dieses Buch bekommen habe, war ich alleine schon vom Titel und vom Autoren ein wenig überrascht. Das Buch heißt wirklich “Das Buch ohne Namen” und der Autor ist Anonymus. Kein Scherz. Das Klappentext hilft einem auch, rückblickend betrachtet auch nicht wirklich viel weiter, hat aber gereicht um mich doch neugierig auf dieses Buch zu machen:
Ein Buch ohne Titel und ohne Autor tötet jeden, der es liest.
Ein geheimnissvoller blauer Stein ist plötzlich verschwunden – und alle suchen ihn.
In Santa Mondega bricht die Hölle los – in wahrsten Sinne des Wortes.
Eine Sonnenfinsternis wird Santa Mondega bald in völlige Dunkelheit tauchen und dann wird es blutig werden. Blutiger als sich das irgendjemand vorstellen kann. Denn ein Fremder ist in der Stadt: The Bourbon Kid.
Der Klappentext lässt somit ziemlich viel Spielraum und wenn man erstmal angefangen hat das Buch zu lesen wird man feststellen, dass es nicht mal ein Prozent von dem, was im Buch auf einen zukommen wird offenbart. Das Problem ist aber auch, dass ich nicht wirklich viel über den Inhalt schreiben kann, denn wenn ich es als Kurzfassung mache um möglichst wenig von der Spannung zu nehmen, dann versteht hier keiner wirklich was ich sagen will, wenn ich aber das ganze ausführlich mache müsste ich wohl oder übel einige Wendungen aus dem Buch verraten und auch das macht wenig Sinn. Deshalb kann ich das Buch einfach jedem, der nichts gegen ein wenig Blut, sehr plastische Beschreibungen eben davon und schwarzen Humor hat, dieses Buch nur ans Herzen legen.
So verdreht und abgefahren die Geschichte auch ist, schafft es der Autor die ganze Zeit die Spannung aufrecht zu halten und den Leser immer wieder mit überraschenden Wendungen zum staunen zu bringen.